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Kamera- vs. Radar-Launch-Monitor
Wie ein Launch-Monitor deinen Schlag erfasst, entscheidet darüber, wie viel Platz er indoor braucht. Hier ist der Unterschied in einfachen Worten — und welcher zu deinem Raum passt.
Zuletzt aktualisiert: Juni 2026 · Siehe unsere Methodik.
So funktioniert jeder Typ
Behind-the-Ball-Radar (Doppler): sitzt hinter dem Ball und verfolgt ihn durch die Luft, misst den Flug und leitet daraus Geschwindigkeit, Abflug und Spin ab. Weil es den Ball beim Fliegen beobachtet, braucht es 6–10 ft (1,8–3 m) freien Platz hinter dem Ball — mehr Raumtiefe als jedes andere Setup.
Seitlich platzierte Kamera (photometrisch): sitzt neben dem Ball und macht Hochgeschwindigkeitsaufnahmen von Ball und Schlägerblatt im Impact, aus denen sie die Werte berechnet. Sie braucht keine Deckenmontage und fast keine Tiefe hinter dem Ball, was sie zur natürlichen Wahl für flache oder niedrige Indoor-Räume macht.
Was das für deinen Raum bedeutet
| Seitlich platzierte Kamera (photometrisch) | Behind-the-Ball-Radar | |
|---|---|---|
| Platzierung | Neben dem Ball | 6–10 ft (1,8–3 m) hinter dem Ball |
| Benötigte Tiefe | ~Null hinter dem Ball | Am meisten (6–10 ft / 1,8–3 m hinter dem Ball, um den Flug zu lesen) |
| Bester Raum | Eng / flach / niedrige Decke | Tiefere Räume, im Freien |
| Deckenmontage? | Nein | Nein |
| Beispiele | SkyTrak ST MAX, Bushnell Launch Pro, Foresight GC3, Uneekor EYE MINI, Square Golf | Garmin R10, FlightScope Mevo+ / Gen2, Full Swing KIT |
Welchen solltest du wählen?
- Flacher oder niedriger Raum (unter ~13 ft / 4 m Tiefe): nimm eine seitlich platzierte Kamera neben dem Ball — keine Deckenmontage, ~null Tiefe hinter dem Ball — für die konstantesten Indoor-Daten.
- Komfortable Tiefe (16 ft / 4,9 m+): beides funktioniert; Behind-the-Ball-Radar-Geräte wie der R10 / Mevo+ bieten viel fürs Geld, sobald du 6–10 ft (1,8–3 m) hinter dem Ball hast.
- Standard für enge Räume: der seitlich platzierte SkyTrak ST MAX ist eine beliebte Wahl für zu Hause, die keinen Platz hinter dem Ball braucht.
Genauigkeit ist nicht strikt eine Frage von „Kamera vs. Radar" — Spitzengeräte beider Typen sind hervorragend. Über einen Heim-Aufbau entscheiden meist der Platz (besonders die Tiefe, die ein Behind-the-Ball-Radar verlangt) und das Budget.
Finde die Antwort für deinen Raum
Gib deine Tiefe und Deckenhöhe in den kostenlosen Raum-Rechner ein — ist dein Raum flach, lenkt er dich zu einem Boden-/Kamera-Setup.
FAQ
- Ist eine Kamera oder Radar besser für einen Indoor-Simulator?
- Eine seitlich platzierte Kamera ist indoor meist die einfachere Wahl (steht neben dem Ball, keine Deckenmontage, ~null Tiefe dahinter). Behind-the-Ball-Radar braucht 6–10 ft (1,8–3 m) hinter dem Ball — die meiste Raumtiefe — und glänzt in tieferen Räumen und im Freien.
- Warum braucht Radar mehr Platz?
- Es misst den Ball im Flug, sitzt deshalb 6–10 ft (1,8–3 m) hinter dem Ball und braucht diese Tiefe. Eine seitlich platzierte Kamera liest den Impact von der Seite mit fast keiner Tiefe dahinter.
- Welches Gerät ist welcher Typ?
- Behind-the-Ball-Radar: Garmin R10, FlightScope Mevo+ / Gen2, Full Swing KIT. Seitlich platzierte Kamera: SkyTrak ST MAX, Bushnell Launch Pro, Foresight GC3, Uneekor EYE MINI, Square Golf.
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